Mittwoch, 13. Juni 2018

Rezension - Wie das Licht von einem erloschenen Stern

„Wie das Licht von einem erloschenen Stern“ von Nicole Boyle Rødtnes
ISBN: 978-3-407-74913-0 / Verlag: Beltz / Seitenanzahl: 243 / Altersempfehlung: 14 – 17 und älter ;-)

Wenn ein Unfall dein Leben verändert...

In „Wie das Licht von einem erloschenen Stern“ lernen wir Vega kennen. Vega steht kurz vor ihrem
Abitur, hat einen tollen Freund und eine super beste Freundin. Also ist alles perfekt, bis auf den einen Abend auf dem Sommerfest. Vega rutscht aus und fällt rückwärts in den nicht vollständig gefüllten Pool und ihr Leben nimmt einen anderen Lauf als geplant....

Vega verletzt sich schwer und muss mehrmals wieder belebt werden, als sie im Krankenhaus zum Glück aufwacht ist jedoch alles anders. Sie versteht die Leute um sich gar nicht und sprechen kann sie auch nicht. Die Diagnose: Aphasie. Nach und nach kann Vega die Leute um sich zwar wieder verstehen, aber sie muss wieder lernen zu sprechen, lesen und schreiben.

Somit beginnt ein Kampf für Vega, denn sie will wieder normal sein. Allerdings klappt dies nicht so, wie es sollte und nachdem mit ihrem Freund, ihrer besten Freunden und ihrer Familie auch nicht alles gut läuft ist sie froh Theo kennen gelernt zu haben.

Theo ist ein Junge, den sie aus einem Workshop zum Thema Aphasie kennen gelernt hat und er versteht sie endlich, wie kein anderer, denn er hat auch Aphasie.

Allerdings macht Theo mehr Fortschritte und Vega fühlt sich eingeschüchtert und dann sind da noch Vega´s Träume... Hatte sie wirklich nur einen Unfall oder wurde sie geschubst?

Keiner glaubt ihr....

Dieses Buch hat mich wirklich berührt und ich habe es innerhalb von einem Tag gelesen. Die Autorin schafft es die Emotionen so gut zu beschreiben, dass man das Gefühl hat neben Vega zu stehen und ihr helfen zu wollen. Die Krankheit Aphasie war mir vorher nicht wirklich bekannt, aber ich stelle es mir schrecklich vor, von einem Tag auf den anderen, mich nicht mehr ausdrücken zu können. Sowas sollte keiner erleben.

Aber in „Wie das Licht von einem erloschenen Stern“ wird nicht nur die traurige Seite dieser Krankheit gezeigt, sondern auch die von einer starken Vega und einer süßen, sich langsam entwickelnden Liebesgeschichte. Einerseits hatte man Tränchen in den Augen und andererseits musste man schmunzeln.

Ein sehr schönes Buch für zwischendurch!

Mein Fazit: 5 von 5 möglichen 💜💜💜💜💜




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