Dienstag, 18. März 2025

Rezension - Mondia Dilogie Band 2

 „Mondia Dilogie 2: Twisted Treason“ von Alexandra Flint
ISBN: 978-3-522-508377 / Verlag: Planet! / Seitenanzahl: 496 / Altersempfehlung: ab 14
 
Remy sucht nach Antworten, doch könnten diese alles ändern… 
 
Im zweiten Teil der Mondia Dilogie geht es genauso spannend weiter, wie Band eins endete. Die Bibliothek ist gerettet und es könnte alles gut sein, wäre da nicht die Explosion gewesen und Sim entführt worden. 
 
Remy ist außer sich vor Sorge und versteht nicht, dass die Weltenschreiber nichts bzgl. Sim´s Verschwinden unternehmen wollen. Ihr Stand bei den Weltenschreibern ist nach wie vor wackelig und als Sim plötzlich wieder auftaucht ist alles noch verwirrender. 
 
Der erste Nova höchstpersönlich übergibt nicht nur Sim an Remy sondern offenbart ihr auch Geheimnisse über ihre Herkunft welche ihre Welt erschüttern. 
 

Selbst ihre Liebe zu Sim wird auf die Probe gestellt und mittendrin versucht Remy herauszufinden, was die Wahrheit ist und wie die Menschheit gerettet werden kann. 
 
Niemand vertraut dem anderen und Geheimnisse werden immer größer und größer. 
 
Remy muss aufpassen sich nicht zu verlieren, allerdings scheint dies immer wahrscheinlicher zu werden… 
 
Ich bin sehr froh, dass ich Band eins dieser großartigen Dilogie erst sehr spät gelesen habe, denn so musste ich nicht allzu lange auf die Fortsetzung warten. Die Mondia Dilogie ist meiner Meinung nach ein MUSS für alle Buchliebhaber. 
 
Das Konzept einer geheimen Bibliothek unterhalb Paris, welche das Gleichgewicht der Welt aufrechterhält, ist schon phänomenal. Dann die Konstellation der Weltenschreiber, Ripari und Novas würzen diese Geschichte mit Spannung, Liebe, Geheimnisse und Verrat. 
 
Es gab einige Überraschungen für Remy und Sim, welche auch mich als Leser überrascht haben. Dank dem sehr flüssigen Schreibstil der Autorin ist man zudem von Seite eins an wieder in Paris und leidet mit den Protagonisten. 
 
Gerade zum Ende überschlugen sich die Ereignisse und ich musste das ein oder andere Mal sehr schlucken bei gewissen Szenen. Mein Herz blutete ein wenig… 
 
Beide Bücher habe ich als Rezensionsexemplar lesen dürfen, aber ich denke irgendwann müssen diese beiden Schätze noch in meine persönliche Bibliothek aufgenommen werden. 
 
Wenn es keine Erstausgaben oder Zweitausgaben mehr gibt, weiß ich ja warum ;-) 
 
Mein Fazit: 5 von 5 möglichen 💜💜💜💜💜

Montag, 10. März 2025

Rezension - What the River knows

 „What the River knows – Geheimnisse des Nils” von Isabel Ibanez
ISBN: 978-3-473586820 / Verlag: Ravensburger / Seitenanzahl: 544 / Altersempfehlung: ab 16
 
Wenn ein Land dein Leben verändert… 
 
In dem Buch „What the River knows” werden wir von der Autorin in das geheimnisvolle Ägypten entführt. Zuvor lernen wir die junge Inez Olivera kennen, welche sich nichts sehnlicher wünscht, als mit ihren Eltern deren Abenteuer zusammen zu bestreiten. 
 
Leider halten ihre Eltern das für keine gute Idee und lassen sie die meiste Zeit des Jahres alleine zu Hause zurück, nur in Gesellschaft ihrer Tante und Cousinen. 
 
Als Inez jedoch eines Tages erfährt, dass ihre Eltern unter mysteriösen Umständen verstorben sein sollen hält sie nichts mehr. Sie macht sich heimlich auf die Reise nach Ägypten um dort ihren Onkel zu treffen und um herauszufinden, was genau mit ihren Eltern passiert ist. 
 

Zuvor hatte sie noch einen Ring von ihrem Vater erhalten, welcher noch alte Magie in sich trug. 
 
Inwiefern dieser Ring mit dem Verschwinden ihrer Eltern und dem abwehrenden Verhalten ihres Onkels zu tun hat ahnt sie noch nicht. 
 
Kurz nach ihrer Ankunft trifft sie nicht nur auf einen sehr abweisenden Onkel, sondern auch auf dessen Angestellten Mr. Whit, welcher sie auf mehr als eine Weise verwirrt.
 
Die beiden Herren ahnen noch nicht, dass sich Inez nichts vorschreiben lässt und einen Weg finden wird zu bleiben. 
 
Bücher, in denen es um Ägypten geht, faszinieren mich schon immer. In diesem Fall erleben wir ein Ägypten zu einer Zeit, in denen es eigentlich noch Anstandsdamen und einen Vormund gibt. Inez Olivera ist ihrer Zeit definitiv voraus und lässt sich nicht so leicht abweisen. 
 
Zudem gibt es einen Zart Hauch von Magie in dieser geheimnisvollen Geschichte und Geheimnisse, welche wir als Leser ebenfalls lösen möchten. Ein Abenteuer, wie in Indiana Jones und eine kleine Slow-Burn Romance machen diese Geschichte perfekt und unglaublich spannend. 
 
Ich konnte es einfach nicht zur Seite legen und war teilweise selbst mehr als überrascht über die Wendungen und Geschehnisse. 
 
Der Cliffhanger am Ende hat mich sprachlos zurückgelassen und ich kann es kaum erwarten die Fortsetzung zu lesen. 
 
Kleine Zeichnungen von Inez vervollständigen dieses Buch ideal, sodass man für kurze Zeit wirklich in die Geschichte abtauchen kann. 
 
Obwohl es noch recht früh im Lesejahr 2025 ist, zählt dieses Buch definitiv zu meinen Lesehighlights des Jahres.
 
Mein Fazit: 5 von 5 möglichen 💜💜💜💜💜

Donnerstag, 6. März 2025

Rezension - Starling House

 „Starling House“ von Alix E. Harrow
ISBN: 978-3-442-20676-6 / Verlag: Goldmann / Seitenanzahl: 480
 
Wenn ein Haus mehr als ein zu Hause sein kann… 
 
Opal ist es gewohnt mit ihrem jüngeren Bruder in einem Motel zu leben und sich gerade so über Wasser zu halten. Aushilfsjobs sollen ihrem Bruder helfen aus der kleinen Stadt Eden zu entkommen, während Opal sich gar nicht so sicher ist, ob sie fort möchte. 
 
In Eden scheint es nichts Besonderes zu geben, wäre da nicht dieses seltsame und etwas gruselige Haus „Starling House“. Es gab einige Bewohner und immer verschwanden oder starben diese auf mysteriöse Weise.
 

Umso überraschter ist Opal als Arthur Starling ihr einen Job anbietet. Obwohl alle sie vor diesem Haus warnen, übt es auf Opal eine unglaubliche Faszination aus und auch Arthur Starling scheint mehr zu sein als er vorgibt. 
 
Intuitiv weiß Opal, dass dieses Haus mehr ist, auch wenn Arthur alles versucht um dies zu verhindern. 
 
Doch Albträume aus einem Buch können nicht Wirklichkeit sein, oder? 
 
Plötzlich sind die seltsamen Geschehnisse und Arthur´s Verletzungen. 
 
Was hat es nur mit diesem Haus auf sich und was haben Opal und ihr Bruder damit zu tun? 
 
Ein verwunschenes, altes Herrenhaus und ein Geheimnis welches sich aufzudecken lohnt. Nach dem Klappentext und dem wunderschönen Cover war ich wirklich neugierig auf die Geschichte dieses Hauses und dessen Bewohnern. 
 
Es wurde schnell klar, dass diese Geschichte düsterer ist, als erwartet und das ein Kinderbuch eine große Rolle spielen kann. Das Haus und sein Bewohner haben Geheimnisse und versuchen alle auf Abstand zu halten, allerdings scheitern beide bei der jungen Opal. Vom Leben gezeichnet scheint sie vor nichts zurückzuschrecken und plötzlich ist sie mittendrin. 
 
Die Chemie zwischen Opal und Arthur ist von Anfang an geladen und teilweise etwas schräg. 
Dennoch wollte ich unbedingt wissen, wie es weiter geht. 
 
Die Schreibweise hat mich in ihren Bann gezogen und übte eine Faszination auf mich aus. Im Grunde genau wie das Haus. 
 
Dennoch gab es ein, zwei Punkte, welche mich irritierten und ich gerne mehr gewusst hätte oder anderes weggelassen hätte. 
Lesen lohnt sich jedoch auf jeden Fall!
 
Mein Fazit: 4 von 5 möglichen 💜💜💜💜