Sonntag, 3. März 2024

Rezension - Sturmjahre Band 3

 Rezension „Sturmjahre – Die Melodie der Freiheit“ von Lia Scott

ISBN: 978-3-596-70778-2 / Verlag: S. Fischer / Seitenanzahl: 576

 

Wenn der Preis für die eigene Freiheit das Leben auf den Kopf stellt… 

 

Im dritten Band der Sturmjahre Bücher von Lia Scott tauchen wir etwas tiefer in die Welt der Edingburgher Lads ein. Nachdem wir in den vorherigen Büchern mit der Familie Dennon mitgefiebert, uns gefreut und auch gebangt haben finden wir uns nun nicht hauptsächlich im kleinen Ort Foxgirth wieder, sondern lernen ein bisschen besser Edingburgh und noch ein anderes Örtchen kennen. 

 


Nachdem Keillan etwas mehr zu Hause angekommen ist und er es einigermaßen verarbeitet hat, dass seine Geschwister irgendwelche zwielichtigen Geschäfte betreiben, ist er fest entschlossen sich nun aus diesen Geschäften zurückzuziehen. Er kann es nicht gutheißen und auch noch aktiv daran mitwirken? Auf keinen Fall…

 

Eigentlich möchte er sich nun genau überlegen, wie sein Leben weitergehen soll. Allerdings rechnet er nicht mit dem plötzlichen Auftauchen einer jungen Frau, die sich ein Versprechen erschleicht und Keillan´s Leben auf den Kopf stellt. 

 

Isabella MacConallta ist im Gegensatz zu ihren Schwestern etwas aufgeklärter, was das Leben ihres Vaters betrifft und womit er sein Geld verdient. Zudem ist sie eine junge Frau mit Träumen und möchte mehr, als nur eine Ehefrau für irgendwen werden. Eigentlich konnte sie bisher alle Kandidaten ihrer Eltern erfolgreich abwimmeln, nun aber scheint ihr Vater es wirklich ernst zu meinen und auch wenn ihr Vater der Boss einer Gangstergruppe ist, lässt sie sich dies nicht gefallen. 

 

Kurzerhand nutzt sie eine Gelegenheit, um aus den Fängen bzw. ihrem goldenen Käfig zu entkommen und landet in Keillans Leben.

 

Unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein und schnell wird klar, wenn sie ihre Freiheit behalten will, muss sie alles hinter sich lassen und Keillan wird sie begleiten. 

 

Sich als Ehepaar ausgebend versuchen sie einen sicheren Ort für Isabella zu finden und landen bei Keillans Tante. Irgendwie hatte sie sich ein Leben in Freiheit allerdings sichtlich anders vorgestellt, dennoch kämpft sie sich durch. 

 

Gemeinsam finden die beiden langsam wieder zu sich selbst und eventuell ein klein wenig zueinander. 

 

Eine junge Frau, die ihrer Zeit definitiv voraus ist und ein junger Mann, der eigentlich nur seinen Frieden haben möchte. 

 

Dies eine explosive Mischung zu nennen ist definitiv untertrieben und dann überschlagen sich die Ereignisse und alles dreht sich…. 

 

Sobald es sich um eine Reihe handelt, schreibe ich nicht gerne zwischendurch eine Rezension. Die Gefahr zu viel zu verraten, welches das Leseerlebnis des anderen schmälern könnte ist einfach zu groß. In diesem Buch ist es mir jedoch relativ leichtgefallen, denn die Autorin entführt uns zwar Buch für Buch in dieselbe Familie, doch diesmal ist es noch etwas anders. Anfangs gewöhnungsbedürftig und dann unglaublich fesselnd. 

 

Wir dürfen den Kampf um die Freiheit einer jungen Frau begleiten, dazu ein junger Mann, der mit den Geistern des Krieges kämpft und eine Kulisse, die zum Träumen einlädt. Lilian Kaliner, die diese Bücher unter dem Pseudonym Lia Scott veröffentlicht hat, schafft es jedes Mal wieder mich zu entführen. Historische Bücher sind eigentlich nicht mein liebstes Genre, doch der Schreibstil von ihr schafft es mich zu fesseln und den Wind Schottlands auf dem Gesicht spüren zu lassen. 

 

Eine so große Familie und eine komplexe Geschichte zu erschaffen, stelle ich mir sehr schwierig vor, insbesondere darf es für uns Leser nicht langweilig werden. Die Richtung, die dieses Buch genommen hat, hat mich überrascht und dann doch direkt für sich eingenommen. Es schafft eine Komplexität, die die anderer Bücher meiner Meinung nach übersteigt. 

 

Eine Reise nach Schottland zur Familie Dennon und auch den berüchtigten Edingburgher Lads lohnt sich definitiv und sollte meiner Meinung nach zum Pflichtprogramm werden.

 

In diesem Sinne, bitte Lesen ;-) 


Mein Fazit: 5 von 5 möglichen 💜💜💜💜💜

 

Montag, 5. Februar 2024

Rezension - Book Lovers

 „Book Lovers - Die Liebe steckt zwischen den Zeilen“ von Emily Henry

ISBN: 978-3-426-52940-9 / Verlag: Knaur / Seitenanzahl: 432


Für Bücher immer den richtigen Riecher, aber für Männer kein Händchen… 


Im Buch „Book Lovers“ lernen wir die Literaturagentin Nora kennen und als Buchliebhaber denkt man sich direkt, dass ist doch der perfekte Job und das perfekte Leben! 

Allerdings bezeichnet sich Nora selbst als genaues Gegenteil jeder klassischen Romanheldin. 


Sie ist ein absoluter Workaholic und liebt ihren Job sehr, sie ist gut in ihrem Job und kommt super mit ihren Autoren klar. Für ein richtiges Privatleben fehlt ihr eigentlich die Zeit, sie möchte nur ein geordnetes Leben für sich und auch für ihre Schwester. Mit Männern scheint das Glück daher eher zu fehlen, irgendwie scheint sie genau die Frau zu sein, die im Buch immer verlassen wird. 



Ausgerechnet vor einem wichtigen Termin ist es wieder soweit und sie wird am Telefon verlassen. Eher genervt und etwas konfus trifft sie dann auch noch auf den Lektoren Charlie Lastra, der alles andere als höflich ist und das Essen wird doch etwas schwierig. 


Die einzige Konstante in ihrem Leben ist ihre Schwester Libby und deren Familie. Libby ist gerade wieder schwanger und möchte plötzlich eine Auszeit für sich und für Nora. Den Ort den sich Noras Schwester allerdings ausgesucht hat, entspricht nicht ganz Noras Traumvorstellungen. Sie reisen in ein kleines Städtchen, welches gerade in einem Buch von Nora zu einer kleinen Berühmtheit geworden ist. 


Nora fühlt sich dort allerdings mehr als Fehl am Platz, immerhin ist sie ein Stadtmensch durch und durch. Für ihre Schwester tut sie jedoch alles, als dann aber plötzlich dieser unausstehliche Lektor Charlie Lastra auftaucht scheint alles noch schlimmer zu werden. 


Was zur Hölle macht Charlie Lastra in dieser kleinen Stadt und was hat ihre Schwester wohl für Geheimnisse vor Nora? Irgendwie ahnt sie, dass hinter dieser Reise noch mehr steckt und befürchtet das schlimmste… 


Irgendwie scheint die große Frage für Nora zu sein, wie soll sie bloß diesen Kurztripp überleben, bis sie endlich wieder in ihrer geliebten Großstadt ist!?


Ich liebe dieses Buch! 


Für mich ist es ganz klar ein Buch von einer Buchliebhaberin für Buchliebhaber und der Untertitel „Liebe steckt zwischen den Zeilen“ trifft mehr als zu. Dies beziehe ich nicht nur auf das mögliche Knistern zwischen den Protagonisten, sondern einfach in jeder einzelnen Zeile. Es gibt so viele kleine Hinweise auf andere Bücher und auf Genres oder „Tropes“, wie es neuerdings genannt wird. Ich hatte durchgehend einfach ein schmunzeln auf den Lippen und hatte das Gefühl, dass Buch ist eher eine Freundin mit der ich über Bücher rede, als eine „einfache“ Story. 


Ich habe oben versucht eher vage zu bleiben, denn ich möchte einfach nicht zu viel vom Inhalt verraten und glaubt mir, es passiert noch soooooviel mehr in diesem Buch. 


Jeder der Bücher liebt sollte dieses Buch nicht nur lesen, sondern erleben dürfen :-) 


Mein Fazit: 5 von 5 möglichen 💜💜💜💜💜

Sonntag, 7. Januar 2024

Rezension - Wicca Creed

 „Wicca Creed“ Bd. 1-3 von Marah Woolf

ISBN: 978-3-9859559-2-3 / Verlag: Nova Md / Seitenanzahl: 528

ISBN: 978-3-9859554-6-6 / Verlag: Nova Md / Seitenanzahl: 528

ISBN: 978-3-9859554-7-3 / Verlag: Nova Md / Seitenanzahl: 528


Wenn dein Leben plötzlich auf den Kopf gestellt wird…


Valea lebt allein in der Welt der Menschen, denn seit ihre Familie in ihrer Heimat ermordet wurde hatte ihr Großvater sie dort versteckt. Sie ist immer allein gewesen und wünscht sich nichts sehnlicher als zurückkehren zu können, um herauszufinden was passiert ist. 


In der Welt der Menschen trifft sie plötzlich auf den Strigoi Nikolai und fühlt sich ihrer Heimat etwas näher, dass sie ihn bald schon wiedersehen wird hätte sie nicht erwartet. Plötzlich ruft ihr Großvater sie zurück in die Heimat um den Wicca zu helfen, da Valea über die Gabe der Erinnerung verfügt. Allerdings findet sie dort nicht nur einen Teil ihrer Familie vor, sondern auch ein Land mit einem fragwürdigen Frieden und vielen Intrigen. 



Valea wird vor große Herausforderungen gestellt und erfährt dann doch mehr über ihre Familie als erwartet und ein ganz anderes Schicksal als erhofft. 


Mittendrin findet sie endlich Freunde und so etwas wie ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, doch dann ändert sich plötzlich alles schlagartig. 


Valea muss nicht mehr nur sich selbst schützen und weiß nicht mehr, wem sie trauen soll. 


Ihre Familie, Nikolai von den Strigoi, die Hexen, die böse Königin Celesta und sie ist mittendrin. 


Ich finde es immer faszinierender welche Welten Marah Woolf erschaffen kann und uns Leser noch immer begeistern kann. Ihr Schreibstil ermöglicht es immer sofort in die Geschichte einzusteigen und die Komplexität der Welten und der Geschichte ist einfach beeindruckend. 


In „Wicca Creed“ lernen wir starke Valea kennen, die noch gar nicht ahnt, wie stark sie ist. Ihr ganzes Leben aus ihrer Heimat ausgeschlossen ist sie plötzlich zurück und wäre das nicht schon verwirrend genug ändert sich alles. 


Die anderen Charaktere wie Nikolai oder seine Geschwister, die Hexen und die Wicca sind so unterschiedlich und gleichermaßen Interessant. Gerade im Verlauf der Bücher lernt man sie immer weiter kennen, man wird überrascht, ist schockiert oder einfach nur berührt. 


Mag es im ersten Band der Fall sein, dass die Geschichte vielleicht etwas langsamer Fahrt aufnimmt, so ist es in den anderen Büchern definitiv nicht so. 


Neben der Liebesgeschichte von Valea und Nikolai spielt die Geschichte von Esterra, der Vorfahrin Valea´s eine sehr große Rolle. Diese brach mir als Leser das Herz, mit jeder weiteren Seite… 


Ihr merkt hoffentlich, wie begeistert ich bin und versuche nicht zu viel zu verraten. 


Es ist eine wunderbare Buchreihe, die auf jeden Fall gelesen werden muss! 


Mein Fazit: 5 von 5 möglichen 💜💜💜💜💜


Mittwoch, 27. Dezember 2023

Rezension - Enzyklopädie der Feen

 „Emily Wildes Enzyklopädie der Feen“ von Heather Fawcett

ISBN: 978-3-596-70844-4 / Verlag: Fischer Tor / Seitenanzahl: 416


Wie viele Arten von Feen gibt es wohl? 


Die Cambridge-Professorin Emily Wilde lebt in einer von Männern dominierten Welt, dabei ist sie eine der führenden Experten für Feen. Sie hat sich zum Ziel gesetzt die erste Enzyklopädie zu erstellen und will dafür alle Arten der Feen erforschen. 



Dementsprechend schreckt sie auch nicht vor einer Forschungsreise in das weit entfernte Hrafnsvik zurück. Sie möchte dort den Geheimnissen des Feenvolkes auf den Grund gehen, allerdings könnte sie Tipps der Dorfbewohner gebrauchen. Wissenschaftlich gesehen ist Emily eine Koryphäe, aber sobald es an das Zwischenmenschliche geht ist sie eher unbegabt. 


Anders als ihr Kollege und Rivale Wendell, dieser schafft es alle in kürzester Zeit um den Finger zu wickeln. Anfangs ist Emily alles andere als begeistert, als eben dieser plötzlich bei ihr auftaucht, doch dann scheinen sich die Dinge zu ändern. Wendell könnte hilfreich für Emily sein, allerdings tauchen immer mehr Geheimnisse auf, welche Emily lösen möchte. 


Allen voran scheint es auch ein Geheimnis um Wendell zu geben. 


Ob Emily es wirklich schaffen wird weitere Antworten zu finden? 


Die Idee einer Enzyklopädie über Feen fand ich sofort faszinierend und daher interessierte ich mich auch sehr für dieses Buch. Einerseits hat mich das Buch auch weiterhin fasziniert, andererseits war es etwas anstrengend dieses Buch zu lesen. 


Es ist kein üblicher, leichter Fantasyroman, sondern nimmt die wissenschaftliche Thematik sehr ernst. Wir erleben eine Welt, in der die Feen ähnlich wie früher Tiere erforscht werden und dies ist sehr spannend, aber auch etwas langatmig. 


Die Geschichte zwischen Emily und Wendell kann man als slow, slow, slowburning bezeichnen :-D


Ich habe das Buch beim Lesen immer wieder mal zur Seite gelegt und dann wieder hervor geholt. Erst zum letzten Drittel des Buches hatte es mich richtig gepackt, da plötzlich vieles passierte und aufgeklärt wurde. Das Ende kam dann irgendwie wieder sehr überraschen und ich fand heraus, dass es einen weiteren Teil geben wird. 


Obwohl ich hin- und hergerissen bin werde ich wohl den zweiten Teil auch lesen, allein um zu erfahren, wie es noch weiter geht. Neugierig hat es mich dann doch gemacht :-D


Mein Fazit: 2 - 3 von 5 möglichen 💜💜💔

Samstag, 23. Dezember 2023

Rezension - Schicksalsbringer

 „Schicksalsbringer“ und „Schicksalsjäger“ von Stefanie Hasse 

ISBN: 9783732010288 / Verlag: Loewe / Seitenanzahl: 400 / Altersempfehlung: ab 13

ISBN: 9783732011568 / Verlag: Loewe / Seitenanzahl: 416 / Altersempfehlung: ab 13


Was passiert, wenn man das Schicksal beeinflussen kann? 


In Kieras Leben ist bislang eigentlich alles ziemlich normal gewesen. Schule, Musik und das übliche in einem Teenagerleben. Als sie auf Grund der Trennung ihrer Eltern jedoch umziehen muss findet sie eine alte Münze wieder, welche sie als kleines Kind einmal geschenkt bekommen hat. Irgendwie verletzt sie sich an dieser Münze und ab da steht dann alles Kopf… 


Am nächsten Tag spürt sie immer noch den Schnitt und dann tauchen plötzlich zwei neue Schüler an ihrer Schule auf. Die Zwillingsbrüder Phoenix und Hayden sind irgendwie seltsam, einer sehr nett, der andere eher düster und nervig. 



Umso weniger kann Kiera es glauben, als sie erfährt, dass sie nun einen Mondzyklus lang das Schicksal beeinflussen kann und ausgerechnet Phoenix sie dabei begleiten muss. Dieser nervige und ziemlich seltsame Kerl? 


Als seltsame Dinge passieren muss Kiera es sich jedoch eingestehen, die Story muss wahr sein, allerdings geizt Phoenix ziemlich mit Informationen. Angeblich gibt es immer die Möglichkeit das Schicksal gut oder schlecht zu beeinflussen, aber was wird Kiera bewirken? 


Irgendwie gibt es noch mehr Geheimnisse und Kiera hat nur Angst, dass noch etwas schlimmes passiert und zudem fragt sie sich immer mehr, was nach diesem Monat passiert. Wird sie Phoenix und Hayden jemals wiedersehen? 


Warum hassen diese Brüder sich bloß nur so? 


Eine Dilogie, die mal wieder viel zu lange auf meinem SUB lag. 


Die Möglichkeit das normale Menschen immer wieder in das Schicksal eingreifen können klingt sehr interessant und faszinierend irgendwie und die Autorin hat diese Idee richtig, richtig gut umgesetzt. 


Anfangs ist der Leser genauso planlos, wie Kiera und es macht richtig spaß mit ihr alles zu erleben und zu ergründen. Zudem schafft es die Autorin den Leser schon etwas hinters Licht zu führen, wer denn nun schlecht oder gut für das Schicksal ist. 


Zudem ermöglicht es der Schreibstil der Autorin dem Leser direkt einzusteigen und loszulegen. 

Ich war wirklich froh, dass es bereits beide Teile der Reihe gab, sodass ich direkt weiterlesen konnte. 


Gerade im zweiten Teil gibt es so viele Stellen, welche einem kurz das Herz stehen lassen und dann das Ende… 


Es gab vielleicht 1- 2 Stellen, welche mir etwas zu kurz waren, aber dann auch wieder nicht. Da war ich dann ein klein wenig Hin- und Hergerissen :-D


Es war wirklich richtig gut, überraschend und nervenaufreibend :-D


Ich fand es wirklich richtig, richtig gut! 


Mein Fazit: 4 von 5 möglichen 💜💜💜💜

Donnerstag, 21. Dezember 2023

Rezension - The Ruby Circle

 „The Ruby Circle - All unsere Geheimnisse“ von Jana Hoch
ISBN: 978-3-401-60671-2 / Verlag: Arena / Seitenanzahl: 416 / Altersempfehlung: ab 14


Ein Stipendium und die Chance auf ein neues Leben, ohne Chaos… 


Im Buch „The Ruby Circle“ lernen wir Louisa zu einem sehr schwierigen Zeitpunkt in ihrem Leben kennen, denn ihr Leben besteht aktuell nur aus einem, dem reinsten Chaos. Die Medien haben sich auf sie gestürzt und Freunde wurden zu Feinden… 



Umso glücklicher ist sie, als sie ein Stipendium für die Highclare Academy erhält. Dort sind Kinder prominenter Familien üblich und somit dürfte sie dort endlich wieder sicher sein, zudem ist dies eine einmalige Chance für sie. 


Endlich wieder ein normales Schulleben und Zeit, um mit Pferden zu trainieren. Eigentlich klingt es zu perfekt und leider merkt sie schnell, dass es zu perfekt gedacht war. Irgendwie landet sie im elitärsten Kreis der Schule und bekommt somit eine Aufmerksamkeit, die sie gar nicht möchte. 


Leider schafft sie es nicht ihre Probleme vor den Toren der Highclare zu lassen und selbst das Reiten vermasselt sie. Zudem sind dann da nicht nur ihre neuen Freunde, sondern auch irgendetwas seltsames, was an dieser Schule vorgeht. 


Wie schlimm es noch werden würde ahnen weder sie noch wir als Leser am Anfang. 


Passt Louisa wirklich dorthin und wird es besser werden? 


Ich war wirklich sehr gespannt auf diese Story und wurde echt überrascht, das Buch hatte soviel mehr als erwartet. Anfangs war ich überrascht, dass es auch um Pferde ging, dass ging irgendwie voll an mir vorbei. Es war aber auch das erste Buch der Autorin von mir, da mir ihr Schreibstil aber mehr als gefallen hat wird es wohl definitiv nicht das letzte sein. 


Irgendwie hatte ich im Kopf, dass es vielleicht ähnlich wie die Reihe „Dunbridge Academy“ wird, da es schon schnell klar wurde, dass auch schwierige Themen angesprochen werden, aber das Ausmaß wurde dann doch wesentlich größer noch. 


Die Autorin traut sich Themen anzusprechen, welche sonst ein Tabu waren oder totgeschwiegen werden. Anfangs gibt es erst ein kleines Einweihungsspiel des Circle, irgendwie albern aber ok nichts neues, doch dann tauchen rote Umschläge auf und diese haben es in sich. 


Plötzlich passieren seltsame Dinge an der Schule und irgendwie weiß niemand, wer genau dahinter steckt. Zudem scheint es noch ein größeres Geheimnis zu geben, welches Louisa betrifft, aber keiner sagt ihr die Wahrheit. 


Der Spannungsbogen steigt mit jeder Seite mehr und am Ende kommt mehr als der große Knall und ich war wirklich sprachlos und erschüttert. Gänsehaut pur… 


Das Durchatmen nach dem großen Knall wehrte auch nur kurz und dann ging das Buch mit einem weiteren Knall zu Ende. Der Cliffhanger war schon gemein, aber ok so freut man sich noch mehr auf den weiteren Teil. 


Es könnte wirklich noch heikel werden… 


Ihr merkt, ich bin etwas geflasht und gehypt!!! :-D


Wenn ihr noch etwas für Weihnachten benötigt zum Verschenken oder zum Lesen, hopp hopp noch schnell kaufen ;-) 


Mein Fazit: 5 von 5 möglichen 💜💜💜💜💜

Samstag, 9. Dezember 2023

 „Dark Forest Coven - Elsterschatten“ von Anna Weydt

ISBN: 978-3-551-30534-3 / Verlag: Carlsen / Seitenanzahl: 324 / Altersempfehlung: ab 14


Wenn deine Familie etwas ein leben lang vor dir verheimlicht hat…. 


Im Buch Coven lernen wir Nora kennen, die im Gegensatz zu jedem anderen Jugendlichen wohl froh ist den Sommer in einem kleinen Dorf im Harz verbringen zu können. Auf Grund von Liebeskummer flüchtet sie in die Heimat ihrer Mutter um dort bei ihren Tanten zu leben und in deren kleinem Laden helfen zu können. 


Das dieser Laden etwas speziell ist weiß Nora eigentlich, allerdings merkt sie schnell, dass es doch mehr um esoterischen Kram geht, als um Postkarten des Dorfes. Zudem bemerkt sie das erste Mal die Ablehnung der anderen Dorfbewohner gegenüber ihrer Familie. Ihre Mutter hat ihre Heimat bisher immer gemieden, sodass auch Nora nicht oft dort war. 


Zu Anfang lernt Nora jedoch direkt Adrian kennen und freut sich über einen neuen möglichen Freund. Ihre etwas schrulligen Tanten, die sie sonst bei allem unterstützen sind jedoch nicht so begeistert und schneller als Nora denkt, wird ihr auch klar warum. 



Alles begann im 19. Jahrhundert, als eine Vorfahrin von Nora im Dorf verbrannt wurde und ein alter Reim soll eine Prophezeiung sein. Ein ganzes Dorf, dass an Hexen und eine alte Prophezeiung glaubt, dass kann ja alles nicht wahr sein, oder? 


Kurzerhand beschließt Nora nachzuforschen und findet nicht nur Unterstützung in Adrian, sondern auch in der Aushilfskraft der Bibliothek, was die drei herausfinden hätten sie allerdings nicht erwartet. 


Was dieser Sommer wohl für Nora und alle anderen zu bedeuten hat? 


Dieses Buch war für mich ein Zufalls-Online-Fund. Das Cover hat mich direkt in den Bann gezogen und der Klappentext klang vielversprechend. Insbesondere die Gegebenheit, dass das Buch im Harz spielt hat mich neugierig gemacht. Die meisten Bücher über Fantasy spielen in größeren Städten, fantasievollen Ländern oder vielleicht in den USA. In Deutschland spielen nicht so viele Bücher. 


Und ich muss sagen, es war richtig, richtig gut! 

Von Seite 1 an habe ich mit Nora gerätselt und gefiebert. Die Geschichte ist sehr flüssig gelesen und es war nicht schwer, sich alles sehr gut vorstellen zu können. Bei den beiden Tanten musste ich einklein wenig an die Serie „Sabrina, total verhext“ denken :-D


Die alte Prophezeiung war wirklich spannend und es passierten einige überraschende Dinge! 


Es hat sich definitiv gelohnt!


Mein Fazit: 4 von 5 möglichen 💜💜💜💜