Freitag, 25. Oktober 2024

Rezension - Sixteen Souls

 „Sixteen Souls – Wovor die Toten sich fürchten“ von Rosie Talbot
ISBN: 978-3-7432-1736-2 / Verlag: Loewe / Seitenzahl: 416 / Alter: ab 14
 
Wenn die Geister Hilfe benötigen, bist du bereit ihnen zu helfen? 
 
Im Buch „Sixteen Souls“ lernen wir den 16-jährigen Charlie kennen und seine besondere Gabe. Nach einer Erkrankung hat er seine beiden Beine verloren und sein Herz hörte auf zu schlagen, er konnte jedoch zurückgeholt werden und seitdem kann er Geister sehen. 
 
Es gibt zwar sehr nette Geister, Geister die er als seine Freunde ansieht, aber dennoch hätte er diese Gabe lieber nicht. Geister können für ihn gefährlich werden und als wäre es mit seinen Beinen nicht schon schlimm genug muss er die Sache mit den Geistern auch noch vor allen verheimlichen. Dies funktioniert mal mehr und mal weniger gut bei ihm. 
 

Als er eines Tages beobachtet wird befürchtet er von einem Geist verfolgt zu werden, allerdings ist Sam alles andere als tot. Er sieht die Geister genauso wie Charlie und möchte seine Gabe sinnvoll nutzen. 
 
Nachdem immer mehr Geister verschwinden, möchtet Charlie doch helfen sie zu finden und so geraten Charlie und Sam in einen wahren Krimi, dessen Aufklärung immer gefährlicher wird. 
 
Sam nimmt die Gefahr anfangs nicht ernst genug, Charlie versucht sich zu sehr zurückzuziehen und dann treffen sie auf unverhoffte Hilfe von der Geister-, aber auch der Menschenwelt. 
 
Vieles aus der Vergangenheit und der Gegenwart scheint irgendwie zusammenzuhängen, aber wie sehr diese Geheimnisse noch überraschen werden, ahnt niemand… 
 
Naja, bis ihr das Buch dann gelesen habt ;-)
 
Passend zu der aktuellen Jahreszeit hatte ich Lust auf etwas Gruseliges und was gibt es da besseres als Geister und diese, die plötzlich verschwinden. Von Seite eins an war ich ein großer Fan von Charlie. Trotz seines Schicksals mit seinen Beinen gibt er einerseits nicht auf, allerdings verkriecht er sich auch etwas. Dank Sam wird er aus seinem Schneckenhaus nach und nach hervorgezogen. 
 
Sam ist viel offener bzgl. seiner Gabe und auch seiner Sexualität als Charlie. Während Sam alles faszinierend findet und offen ist, versucht Charlie seine Gefühle für Jungs zu verbergen und würde es bisher niemals jemanden erzählen. Die zarten Bande, die Seite für Seite entstehen verknüpfen auch den Leser mit den beiden. 
Die Geschichte um die Geister hatte einige Überraschungen für uns Leser parat und ich freue mich sehr auf die Fortsetzung. Zudem sind die Geister alle sehr unterschiedlich und ihre Geschichten könnten selbst nochmals ein Buch füllen. 
 
Ihr merkt, das Buch konnte mich wirklich einfangen und begeistern. Ideal für die aktuelle Jahreszeit 
 
Mein Fazit: 5 von 5 möglichen 💜💜💜💜💜

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