Donnerstag, 8. Mai 2025

Rezension - Sturmjahre: Ein Traum von Morgen

 „Sturmjahre – Ein Traum von Morgen“ von Lia Scott
ISBN: 978-3-596707805 / Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag / Seitenanzahl: 464
 
Wenn der letzte Sohn endlich heimkehrt… 
 
Ein letztes Mal dürfen wir nach dem kleinen Ort Foxgirth zurückkehren und endlich den geheimnisvollen Ian kennenlernen. Nachdem der Krieg beendet war, sind alle Brüder nach und nach heimgekehrt, nur Ian hatte einen längeren Weg gewählt. 
 
Der Krieg hat seine Spuren in ihm hinterlassen und so war sein Heimweg länger als der der anderen. Als er endlich heimkehrt, trifft er ausgerechnet zuerst auf Maisie Glenn, welche ihn schon in der Schule immer genervt hat. Allerdings ist gerade die offene und freche Art von Maisie vielleicht genau das richtige für ihn. 
 

Die Familie ist endlich wieder vollständig und alles könnte gut sein, wären da nicht die Schatten der Vergangenheit. Plötzlich taucht dann noch eine längst als verschollen geltende Person auf und Ian´s Leben wird noch mehr auf den Kopf gestellt. 
 
Die Familie wird ein weiteres Mal zum Dorfgesprächsthema Nummer eins, Ian und Maisie kommen sich immer näher und alles könnte sich in die richtige Richtung entwickeln. 
Wären da nicht noch Geheimnisse, welche wir als Leser vergessen und dann plötzlich gelüftet bekommen. 
 
Es folgt eine überstürzte Flucht und der Traum von einem neuen Morgen. 
 
Wo wird Ian wohl endlich zu sich finden? 
 
Ich war sehr auf den letzten der Dennon Brüder gespannt, denn wir haben so gut wie nichts von ihm erfahren. Man könnte sagen, ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Ian hat viel erlebt und kämpft mit den Schatten und Folgen des Krieges. Wieder einmal wird dies so gefühlvoll und klar dargestellt, dass wir einfach mitleiden.
 
Direkt zu Anfang des Buches überrascht uns die Autorin mit einem dermaßen Twist, dass ich das Buch fast fallen gelassen hätte und es würde nicht bei dieser einen Situation bleiben.  Es werden Geheimnisse aufgedeckt, welche ich gar nicht mehr auf dem Schirm hatte und es ist so genial geworden. 
 
Der Abschluss dieser Reihe war somit einfach phänomenal und der kleine Epilog am Ende rundete unsere Reise mit der Familie ab.
 
 Allerdings fehlte mir hier noch eine Person, welche wir erst im letzten Buch kennenlernen durften. Ein schrulliger, älterer Herr mit harter Schale und weichem Kern. 
 
Leider gab es nicht für alle ein Happy End, aber dies ist im wahren Leben wohl ebenso…
Ich kann diese schottische Familien-Saga wirklich aus vollem Herzen empfehlen und euch raten nach Schottland zu reisen und die Zeit dabei ein wenig zu vergessen!
 
Mein Fazit: 5 von 5 möglichen 💜💜💜💜💜

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen