Samstag, 31. Mai 2025

Rezension - Heart of the Wicca Witch

 „The Heart of the Wicca Witch – Darkest Destiny 1“ von Aylin Sarembe
ISBN: 978-3-551-30592-3 / Verlag: Impress / Seitenanzahl: 350 / Altersempfehlung: ab 16
 
Wenn du plötzlich gezwungen bist mit dem Feind zusammenzuarbeiten… 
 
Aurelia hat es zurzeit nicht leicht. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters ist sie nicht nur die Erbin eines Dämonenhotels sondern auch das Oberhaupt des Wicca-Clans. Viele zweifeln an ihr und ihr Vater und dessen Vorstellungen wurden von je her schon belächelt. 
 
Im Grunde geht es Noah ähnlich, nur dass er ein Dämonenjäger ist und die Idee eines sicheren Hotels für Dämonen alles andere als gut findet. 
 
Früher waren die zwei befreundet und heute sind sie pure Feinde und dennoch scheint das Schicksal ein seltsames Spiel zu spielen, oder jemand anderes treibt ein Spiel mit ihnen. Nachdem beide eine seltsame Begegnung mit einem alten Mann haben sind die zwei miteinander verbunden. 
 

Sie können nicht lange voneinander entfernt sein und fühlen den Schmerz des jeweils anderen. Zudem tauchen plötzlich dies gefährlichsten Dämonen aus dem Abgrund auf, welche eigentlich weggeschlossen sein sollten. 
 
Irgendwer trachtet den beiden nach dem Leben und das Tor, hinter dem der Dämonenkönig eingesperrt ist, bekommt Risse… 
 
Können die beiden wirklich zusammenarbeiten oder ihre Differenzen etwa begraben? 
 
Allerdings scheint diese aufgezwungene Verbindung schlimmere Folgen zu haben, als wir als Leser erahnen können… 
 
Eine Geschichte mit Dämonen und Wicca in New Orleans? 
Ich finde es gibt keinen passenderen Ort und so war ich sehr neugierig auf diese Geschichte. Die aufgebaute Welt von Aylin Sarembe hat mich gefangen genommen und ich habe mich mit Aurelia und Noah gefragt, wer wohl hinter allem steckt. Einerseits hatte ich eine richtige Vermutung und andererseits wurde ich echt überrascht… 
 
Das Ende hatte dann noch einige Twists, welche mich schockierten und schmunzeln haben lassen. Ich bin gespannt, wie es in Band zwei weiter geht. 
 
Eine ideale Story um dem Alltag mal kurz entfliehen zu können! 
 
Mein Fazit: 4 von 5 möglichen 💜💜💜💜

Samstag, 17. Mai 2025

Rezension - Hase und ich

 „Hase und ich“ von Chloe Dalton
ISBN: 978-3-608966381 / Verlag: Klett Cotta / Seitenanzahl: 304
 
Eine berührend wahre Geschichte… 
 
In dem Buch „Hase und ich“ lässt Chloe Dalton uns an einer unglaublich faszinierenden und berührenden Geschichte teilhaben. 
 
Während des Corona Lockdowns hat sich Chloe, wie viele andere, auf das Land zurückgezogen und musste erst einmal lernen mit einem ruhigeren Leben zurecht zu kommen. Als absoluter Stadtmensch ist sie sehr überrascht bei einem Spaziergang ein kleines Hasenbaby zu finden. 
 

Nach kurzer Recherche stellt sich schnell heraus, die Aufzucht dieses kleinen Fellknäuls scheint schwierig zu sein und viele geben ihm keine Chance. Aus einem Impuls heraus versucht sie es jedoch und was daraus entsteht ist unglaublich. 
 
Chloe schafft es das Leben dieses kleinen Hasen zu retten und ihm dabei nicht seine Wildheit zu nehmen. Während ihrer Recherche lernen wir mit Chloe zusammen, welch negativen Einfluss die Menschen auf unsere Tierwelt haben und welche Lebensräume wir oft zerstören. 
 
Die Literatur hat schon immer gesorgt, dass vorgefertigte Meinungen schnell verbreitet werden und gerade, was Feldhasen angeht im negativen Sinne. 
 
Während des Lesens dieses außergewöhnlichen Buches fielen mir viele Orte ein, in denen der Mensch Lebensräume zerstört und wie faszinierend eigentlich unsere heimische Tierwelt ist. 
 
Die Verbundenheit zwischen Chloe und ihrem Hasen ist wirklich berührend und geht über das Aufwachsen des kleinen Fellknäuls weit hinaus. 
 
Ich wusste nicht so recht, was mich in diesem Buch erwartet, aber die Geschichte hat mich für sich gefangen genommen und zum Nachdenken angeregt. 
 
Ich liebe es!!! 
 
Mein Fazit: 5 von 5 möglichen 💜💜💜💜💜

 

Samstag, 10. Mai 2025

Rezension - Academy of Lies Bd. 1

 „Academy of Lies – Anatomie einer Verschwörung“ von Nina Scheweling
ISBN: 978-3-7432-18413 / Verlag: Loewe / Seitenanzahl: 400 / Altersempfehlung: ab 14
 
Wenn du denkst, dass du weißt, wie dein Leben enden wird und dann kommt alles anders… 
 
Im ersten Teil der Dilogie „Academy of Lies“ lernen wir die junge Quinn kennen, wie sie ihr Medizinstudium beginnt. Allerdings ist ihr klar, dass sie dieses nicht beenden wird, denn ihr Spenderherz wird nicht mehr lange durchhalten. Eigentlich hat sie mit ihrem Leben abgeschlossen und möchte nur noch ein wenig über den menschlichen Körper lernen, um zu verstehen, warum ihr Leben enden wird. 
 
An der Uni angekommen erschüttern zwei Morde jedoch die Welt der Studenten und irgendwie scheint ihr Bruder darin verwickelt zu sein. Ihr Bruder, welcher sich immer seltsamer verhält und generell geschehen immer mehr seltsame Dinge um Quinn herum. 
 

Die Universität scheint Geheimnisse zu haben und obwohl Quinn mit dem Gründer dieser Uni verwandt ist, hat sie keine Ahnung. 
 
Nachdem ihr Bruder immer mehr unter Verdacht gerät, ist ihr schnell klar, dass sie die Geheimnisse der Uni aufdecken will und ahnt noch nicht, welche Folgen dies haben wird. 
 
Ereignisse überschlagen sich und plötzlich steht alles auf dem Spiel, wie wird ihr Herz das Aushalten? 
 
 
Dieser Medizin-Thriller hat mich wirklich überrascht. Es mag anfangs ein klein wenig dauern, bis die Geschichte in Schwung kommt, allerdings passiert dann eins nach dem anderen. Zudem fand ich die die medizinischen Erklärungen wirklich spannend und interessant. 
 
Die Verschwörung, welche sich wie ein Geschwür über Jahre immer mehr vergrößerte, ist viel größer, als anfangs erwartet. Studentenverbindungen, Personen in hohen Positionen, alle stecken unter einer Decke mit ungeahnten Konsequenzen. 
 
Das Ende hatte eine meiner Ahnungen zwar bestätigt, aber dann gab es einen sehr großen Twist, mit dem ich nicht gerechnet hätte. 
 
Band 2 der Dilogie verspricht sehr spannend zu werden und ich habe keine so rechte Ahnung in welche Richtung es sich entwickeln wird. 
 
Mein Fazit: 4 von 5 möglichen 💜💜💜💜

Donnerstag, 8. Mai 2025

Rezension - Sturmjahre: Ein Traum von Morgen

 „Sturmjahre – Ein Traum von Morgen“ von Lia Scott
ISBN: 978-3-596707805 / Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag / Seitenanzahl: 464
 
Wenn der letzte Sohn endlich heimkehrt… 
 
Ein letztes Mal dürfen wir nach dem kleinen Ort Foxgirth zurückkehren und endlich den geheimnisvollen Ian kennenlernen. Nachdem der Krieg beendet war, sind alle Brüder nach und nach heimgekehrt, nur Ian hatte einen längeren Weg gewählt. 
 
Der Krieg hat seine Spuren in ihm hinterlassen und so war sein Heimweg länger als der der anderen. Als er endlich heimkehrt, trifft er ausgerechnet zuerst auf Maisie Glenn, welche ihn schon in der Schule immer genervt hat. Allerdings ist gerade die offene und freche Art von Maisie vielleicht genau das richtige für ihn. 
 

Die Familie ist endlich wieder vollständig und alles könnte gut sein, wären da nicht die Schatten der Vergangenheit. Plötzlich taucht dann noch eine längst als verschollen geltende Person auf und Ian´s Leben wird noch mehr auf den Kopf gestellt. 
 
Die Familie wird ein weiteres Mal zum Dorfgesprächsthema Nummer eins, Ian und Maisie kommen sich immer näher und alles könnte sich in die richtige Richtung entwickeln. 
Wären da nicht noch Geheimnisse, welche wir als Leser vergessen und dann plötzlich gelüftet bekommen. 
 
Es folgt eine überstürzte Flucht und der Traum von einem neuen Morgen. 
 
Wo wird Ian wohl endlich zu sich finden? 
 
Ich war sehr auf den letzten der Dennon Brüder gespannt, denn wir haben so gut wie nichts von ihm erfahren. Man könnte sagen, ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Ian hat viel erlebt und kämpft mit den Schatten und Folgen des Krieges. Wieder einmal wird dies so gefühlvoll und klar dargestellt, dass wir einfach mitleiden.
 
Direkt zu Anfang des Buches überrascht uns die Autorin mit einem dermaßen Twist, dass ich das Buch fast fallen gelassen hätte und es würde nicht bei dieser einen Situation bleiben.  Es werden Geheimnisse aufgedeckt, welche ich gar nicht mehr auf dem Schirm hatte und es ist so genial geworden. 
 
Der Abschluss dieser Reihe war somit einfach phänomenal und der kleine Epilog am Ende rundete unsere Reise mit der Familie ab.
 
 Allerdings fehlte mir hier noch eine Person, welche wir erst im letzten Buch kennenlernen durften. Ein schrulliger, älterer Herr mit harter Schale und weichem Kern. 
 
Leider gab es nicht für alle ein Happy End, aber dies ist im wahren Leben wohl ebenso…
Ich kann diese schottische Familien-Saga wirklich aus vollem Herzen empfehlen und euch raten nach Schottland zu reisen und die Zeit dabei ein wenig zu vergessen!
 
Mein Fazit: 5 von 5 möglichen 💜💜💜💜💜