Freitag, 18. Oktober 2024

Rezension - Single All the Way. A Christmas Roadtrip

 „Single All the Way. A Christmas Roadtrip” von Stefanie Hasse und Stella Tack
ISBN: 9783473512430 / Verlag: Ravensburger Verlag / Seitenanzahl: 416 (Werbung - Rezensionsexemplar)
 
Wenn der Geist der Weihnacht sich für 3 Personen etwas Besonderes überlegt… 
 
Bevor wir einen gemeinsamen Roadtrip mit 3 herrlichen Charakteren antreten, lernen wir anfangs Samantha kennen. Samantha studiert in San Francisco und liebt Weihnachten über alles, insbesondere bei ihren Eltern in einer kleinen Konditorei in Aspen. Eigentlich sollte Weihnachten dieses Jahr etwas anders verlaufen als sonst, allerdings muss sie nun Weihnachten retten mit allem Drum und Dran. Allerdings hat das Wetter in San Francisco plötzlich andere Pläne und überzieht die Stadt über Nacht mit einer großen Schicht schimmernden Schnee. Ihr Auto fällt wegen der Kälte plötzlich aus, es fahren keine Züge und Flieger erst recht nicht… 
 

Ausgerechnet Tristan bekommt ihre Misere mit und amüsiert sich auf ihre Kosten. Die beiden verbindet eine schöne und eine nicht sehr schöne Vergangenheit. Eigentlich will sie nie wieder etwas mit ihm zu tun haben. Das absolute Gegenteil von Tristan ist sein Zwillingsbruder Nick, als er Sam´s Problem erkennt ist für ihn die Lösung ziemlich klar. Immerhin sind die Zwillinge ebenfalls auf dem Weg nach Aspen, um zu Hause Weihnachten zu feiern. Allerdings wollte Tristan einen Männer-Roadtrip erleben und Nick und Sam sind Weihnachtsjunkies, wie sie im Buche stehen. Sam bleibt keine andere Wahl und Tristan wird einfach überstimmt. 
 
Ein Grinch und zwei Weihnachtsjunkies in einem Auto und 3 Tage Roadtrip… 
3 steigen in den Wagen ein, aber kommen 3 auch wirklich in Aspen an? 
 
Zudem ist die Frage, was genau zwischen Sam und Tristan vorgefallen ist und ob Tristan die Weihnachtsstimmung irgendwie doch noch erträgt. 
 
Es ist Anfang Oktober und ich lese das erste Weihnachtsbuch des Jahres und liebe es! Ich glaube es könnte jetzt jedes Jahr die Weihnachtszeit einleiten, denn es ist einfach wirklich gut. Die drei könnten nicht unterschiedlicher sein und doch verbindet sie so viel miteinander. 
 
Während dieses Roadtrips musste ich einfach immer wieder herzhaft lachen und mitfiebern. Mir stiegen der Duft von Punsch und Weihnachtsbrezeln in die Nase ;-) 
 
Ich habe bereits von beiden Autorinnen einzelne Bücher gelesen und fand sie alle gut, aber die Kombi der beiden ist wirklich genial. Die Zankereien von Sam und Tristan, die Freundschaft von Sam und Nick und die geschwisterliche Beziehung der Jungs ist mehr als gelungen. 
 
Zum Ende erfahren wir als Leser endlich mehr über die Vergangenheit der drei und was alles passiert ist. Die Vergangenheit scheint sie einzuholen und es wird Zeit herauszufinden, ob sich die Geschehnisse wiederholen oder jemand dazu gelernt hat. 
 
Was dann kam war jedoch mehr als überraschend und so toll! 
 
Irgendwie habe ich jetzt Lust die Weihnachtszeit einzuläuten… *seufz*
Schade, dass es hier keinen X-Mas Super Store gibt :-)
 
Mein Fazit: 5 von 5 möglichen 💜💜💜💜💜

Dienstag, 8. Oktober 2024

Rezension - Die Chroniken von Solaris

 „Die Chroniken von Solaris“ von Elise Kova

 

Eine Magie, die nicht mehr existieren darf und eine Liebe, die nicht sein dürfte,…
 
In den Solaris-Chroniken lernen wir anfangs die junge Bibliothekselevin Vhalla kennen, welche eigentlich dachte, sie wäre ein ganz normaler Mensch. Durch Prinz Aldrik erwacht jedoch ihre Magie und knüpft zwischen den beiden ein Band. Ein Band, welches viele versuchen werden zu zerstören, aber die beiden kämpfen nicht nur für ihre Welt, sondern auch für ihre Liebe. 
 
 Wir erleben wie insbesondere Vhalla sich nicht nur durch das Wissen ihrer Magie verändert, sondern auch durch Krieg und Freundschaften. Ihr Leben hat sich absolut verändert und sie versucht ihren Platz in dieser Welt zu finden. 
 

Nach vielen Hindernissen erleben wir nun im finalen Band den epischen Höhepunkt. Noch einmal müssen Vhalla, Aldrik und ihre Freunde in den Krieg ziehen. 
 
Die Frage bleibt, ob sie siegen werden und Vhalla und Aldrik am Ende wirklich glücklich sein können. 
 
Welche Opfer müssen noch erbracht werden…
 
Anfangs war ich sehr skeptisch bei dieser Reihe, denn die zarte Beziehung zwischen Vhalla und Aldrik als Slow-Burn zu bezeichnen ist etwas untertrieben. Es ist Slow-Slow-Slooooor-Burn. Dennoch unglaublich gut!
 
Die Geschichte um Vhalla hatte so viel mehr zu bieten, als wir als Leser anfangs erwarten konnten. Eine Liebe, die nicht sein durfte, eine junge Frau welche plötzlich ein Besitz ist und sich aus diesem heraus kämpft. 
 
Einige wären an Vhalla´s Erlebnissen zerbrochen, aber sie kämpft weiter und für das, was sie liebt. Allerdings hinterlässt auch dies Spuren und gerade im letzten Band sind die Herausforderungen noch einmal extrem und fesseln den Leser von Seite 1 an. 
 
Es war überraschend, welche Wendungen plötzlich eingeschoben wurden und wie es dann weiter ging. 
 
Die anderen Charaktere neben Aldrik und Vhalla sind mir ans Herz gewachsen und gerade im letzten Band musste ich öfter einmal schlucken und war den Tränen nahe. 
 
Zuletzt trat zudem wieder eine sehr geheimnisumwobene Gestalt auf, welche mich fast am meisten faszinierte. Ich mochte, dass nicht alles zu 100% aufgeklärt wurde. 
Im Grunde könnte es noch weiter gehen, eventuell auch aus der Sicht anderer. 
 
Ich wäre dafür!
 
Die Chroniken von Solaris: 
  •  „Air Awoken“ - 978-3-551-58484-7 – Carlsen Verlag
  • „Fire Fallen“ - 978-3-551-58497-7 – Carlsen Verlag
  • „Earth Ending“ - 978-3-551-58498-4 – Carlsen Verlag
  • „Water´s War“ - 978-3-551-58522-6 – Carlsen Verlag
  • „Crystal Crown“ - 978-3-551-58523-3 – Carlsen Verlag

Mein Fazit für die gesamte Reihe: 4 von 5 möglichen 💜💜💜💜

Freitag, 13. September 2024

Rezension - Sturmjahre Bd. 4 - Der Ruf des Glücks

 „Sturmjahre – Der Ruf des Glücks“ von Lia Scott
ISBN: 978-3-596707799 / Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag / Seitenanzahl: 560
 
Schottland in Zeiten des Wandels und eine Frau, die ihrer Zeit weit voraus ist!
 
In den bisherigen Büchern diese Reihe durfte der Leser sich bereits ein kleines, aber starkes Bild von Blaire Dennon bilden. Während der Krieg tobte musste sie zu Hause bleiben, sollte sich um ihre Mutter und ihren jüngeren Bruder kümmern und bloß nicht in einer Munitionsfabrik arbeiten. 
 
Allerdings ist Blaire Dennon keine Frau, die einfach nichts tut und so entstand aus einer fixen Idee eine eigene, nicht mehr ganz so kleine Familien-Destilliere. Ihre aus dem Krieg zurückkehrten Brüder waren anfangs nicht sehr begeistert und jeweils eindeutig überrascht, aber Blaire schafft es einen verdammt guten Whiskey herzustellen und ihr Zwillingsbruder erweist das Können diesen gut, wenn auch nicht ganz legal zu verkaufen.
 

Eigentlich darf niemand wissen, dass ausgerechnet eine Frau, welche nicht heiraten möchte und das Leben wie ein Mann genießt, diesen Whiskey herstellt. Und doch finden sich einige Männer, welche ihr Talent erkennen und schätzen und plötzlich findet sich Blaire in England wieder um einen außergewöhnlichen Gin zu kreieren. Ausgerechnet die durch und durch schottische und selbstständige Blaire landet auf dem Anwesen eines Viscounts und wirbelt dort ordentlich Staub auf und dies trifft immer mehr auch den Staub aus vergangenen Tagen und deren Geistern. 
 
Die Geister, die den Viscount umgeben werden immer mehr enthüllt und nach und nach sorgt eine junge Frau aus Schottland für ein Beben in England.
 
Bei einer Rezension aus einer Reihe versuche ich mich immer wage zu erhalten und doch meine Empfindungen zum Vorschein zu bringen. Ich mochte die bisherigen Bände der Reihe „Sturmjahre“ schon sehr, aber konnte mir Blaire´s Geschichte nie ganz vorstellen. Die Vorstellung, dass ausgerechnet Blaire auf den „schnöseligen“ Viscount aus dem vorherigen Teil treffen würde war absurd! Jetzt kann ich nur sagen, es war eine unglaublich tolle Idee und hat einen unglaublichen Twist gebracht.
 
Unterschiedlicher wie Tag und Nacht könnte man die beiden Hauptpersonen beschreiben und es würde nicht annähernd treffen. Dennoch verspüren beide nach und nach eine Anziehung zu einander und es macht Spaß dies Zeile um Zeile mitzuerleben. Zudem verwebt die Autorin so viele verschiedene Personen miteinander, die trotz ihrer Differenzen immer mehr zueinander finden.
 
Plötzlich steht nicht nur das Thema einer jungen, selbstbestimmten Frau im Raum, sondern ebenfalls die Thematik von Menschen mit Behinderungen und deren Stellung in der Gesellschaft. Auch hier ist Blaire ihrer Zeit voraus und steht dafür ein, ich habe es geliebt. 
 
Ich durfte schon einige Bücher von Lia Scott, eigentlich Lilian Kaliner, lesen und mochte alle sehr, doch dieses hier ist für mich das bisher beste! Am liebsten wäre es mir, es gäbe noch mindestens fünf weitere Bände nur über Blaire, Henry und Ruby und wie die drei die Welt verändern! 
 
Mein Fazit: 5 von 5 möglichen 💜💜💜💜💜
 
LESEN!

Mittwoch, 11. September 2024

Rezension - Wir treffen uns im nächsten Kapitel

 „Wir treffen uns im nächsten Kapitel“ von Tessa Bickers
ISBN: 978-3-426448250 / Verlag: Knaur Taschenbuch / Seitenanzahl: 336
 
Eine Liebeserklärung durch Bücher und das ideale Buch für Buchliebhaber!
 
Erin hat als Leseratte eine Angewohnheit, die viele andere Buchliebhaber furchtbar finden mögen. Sie schreibt die Seitenränder in Büchern voll mit Kommentaren, Notizen und Gedanken. Nachdem sie beschließt einen Neuanfang in ihrem Leben zu starten und ihren Job kündigt will sie auch ausmisten und prompt landet ausgerechnet ihr Lieblingsbuch in einem öffentlichen Bücherschrank.
 
Dieses Buch bedeutet ihr auf mehr als einer Sicht sehr viel, so enthält es auch ein letztes Geschenk an sie.
 

Es scheint Zufall oder auch eine Wendung des Schicksals zu sein, dass ausgerechnet James gerade dieses Buch in diesem Bücherschrank entdeckt. Kurzerhand nimmt er mit und empfindet die Anmerkungen am Seitenrand mehr als erfrischend und antwortet kurzerhand auf die Kommentare, ohne zu wissen, ob die ursprüngliche Besitzerin sich das Buch zurückholen wird.
 
Genauso entsteht ein Briefwechsel der etwas anderen Art, denn Erin findet ihr Lieblingsbuch zu einem späteren Zeitpunkt wieder im Bücherschrank, entdeckt die Antworten und den Vermerk, ob sie sich in einem anderen Buch wieder treffen.
 
Zwei Fremde finden einander in den Kommentaren des jeweils anderen in Büchern und so verzweigen sich nicht nur diese Leben miteinander, sondern beeinflussen auch andere.
 
Mit jedem Buch lernen wir auch mehr über die zwei dazu und entdecken Gemeinsamkeiten, die nicht Mals die zwei für möglich gehalten hätten. Ihre Kommentare sorgen dafür, dass sie sich eine bessere Zukunft ausmalen, ohne zu bemerken, dass die Vergangenheit längst ihre Finger im Spiel hat. 
 
Dieses Buch enthält das Potential einer großen Liebesgeschichte, aber beschränkt sich nicht auf diese. Wir erleben den Schmerz von Mobbing in der Schulzeit, den Verrat unter Freunden und die Trauer um einen geliebten Menschen. All diese Gefühle beeinflussen unser späteres Leben, entweder bewusst oder unbewusst. 
 
Aus diesem Kreislauf zu entkommen ist nicht leicht und auch in diesem Buch gibt es nicht das klassische und plötzliche „Happy End“. Es lohnt sich weiterzukämpfen und vielleicht doch sich selbst zu überwinden, es gibt immer mehr als eine Seite der Geschichte. 
 
Die enthaltenen Klassiker passen irgendwie perfekt in dieses Buch und den ein oder anderen werde ich noch lesen müssen.
 
Dieses Buch hat mich sehr berührt und auch zum Nachdenken angeregt. Jeder Leser findet sich sicherlich das ein oder andere Mal in den Personen und Situationen wieder.
 
Ein MUSS für alle Leseliebhaber!
 
Mein Fazit: 5 von 5 möglichen 💜💜💜💜💜

 

Dienstag, 27. August 2024

Rezension - Atlas der Anderswelten

 „Emily Wildes Atlas der Anderswelten“ von Heather Fawcett
ISBN: 978-3-596710041 / Seitenanzahl: 448 / Verlag: Fischer Tor
 
Die Enzyklopädie ist fertig, Zeit für einen Atlas!
 
Endlich treffen wir wieder auf Emily Wilde und ihren Rivalen Wendell Bambleby. Die fertiggestellte Enzyklopädie war ein voller Erfolg und Emily darf sich über eine Anstellung auf Lebenszeit an der Universität freuen.
 
Neben ihrem Unterricht möchte sie nun einen Atlas erstellen und parallel die Feentür zu Wendell´s Heimat finden. Immerhin könnte sie so ihren Rivalen loswerden, allerdings merken wir in Band 2, dass sich die zarten Bande aus der Begegnung im ersten Teil weiterentwickelt haben.
 
Nach den Ereignissen zuvor, in denen Wendell Emily plötzlich retten musste scheint es sich nun gegensätzlich entwickelt zu haben. Plötzlich tauchen an der Universität Attentäter auf, welche es auf Wendell abgesehen haben. Seine Mutter möchte ihre Macht scheinbar sichern und den eigentlichen Thronerben aus dem Weg räumen.
 

Die Suche nach der Feentür rückt somit in den Vordergrund und während Emily´s Forschungen bzgl. des Atlas hat sie auch Hinweise auf die Tür gefunden.
 
Es beginnt eine neue Expedition mit neuen, nicht ganz erwünschten Verbündeten und ein Wettlauf gegen die Zeit.
 
In einem kleinen Dorf in Österreich soll es plötzlich Lösungen geben, allerdings treffen sie dort nicht nur auf gleichgesinnte und wohlgesonnene…
 
Die Frage bleibt, ob Emily schnell genug die Feentür finden kann und dann stände da ja noch ein Heiratsantrag im Raum….
 
Nachdem ich bei dem ersten Teil dieser wunderbaren Trilogie erst etwas überrascht wurde, auf Grund der Form und des Schreibstils, habe ich mich jetzt umso mehr auf Band zwei gefreut. Wir tauchen wieder in Emily Wildes Tagebuch ein und erleben die Geschehnisse aus ihrer Sicht. Es bereitet uns Lesern, oder zu mindestens mir, wirklich Freude zwischen den Zeilen die Veränderung der Beziehung von Emily und Wendell zu beobachten. Auch wenn er eigentlich kein Mensch ist, die Chemie zwischen den beiden passt einfach. 
 
Zudem treten neue Charaktere in Aktion und ich fand es einfach herrlich, dass es plötzlich eine übereifrige Nichte und einen nicht sehr herzlichen Kollegen gibt, welche die Expeditionsgruppe ergänzen.
 
Die Reise nach Österreich und die Geschehnisse vor Ort entführen uns in eine wundersame Welt, welche einen zum Schmunzeln oder zum Fürchten bringen.
 
Emily Wilde ist eine sehr kluge Frau, aber am Ende musste ich doch sehr bewundernd lachen, denn sie hat dann noch das Ende getoppt!
 
Ich freue mich schon jetzt auf Band 3!
 
Mein Fazit: 5 von 5 möglichen 💜💜💜💜💜
 
Band 2 hat mir noch besser gefallen als Band 1!  

 

Montag, 19. August 2024

Rezension - The Atlas Trilogie von Olivie Blake

„The Atlas – Trilogie“ von Olivie Blake

ISBN: 978-3-596-70763-8 / Seitenanzahl: 544 / Verlag: Fischer Tor

ISBN: 978-3-596-70765-2 / Seitenanzahl: 560 / Verlag: Fischer Tor

ISBN: 978-3-596-70766-9 / Seitenanzahl: 672 / Verlag: Fischer Tor

 

6 Auserwählte, eine geheime Bibliothek und viele Geheimnisse….

 

In der Buchreihe „Atlas“ von Olivie Blake lernen wir 6 mehr als unterschiedliche, magisch begabte Menschen kennen. Sie wurden auserwählt, um in der geheimen Bibliothek von Alexandria zu forschen und die Welt zu verändern. So richtig hat keiner verstanden, warum sie auserwählt wurden, aber ihnen wurde Reichtum und Ruhm versprochen. 

 

Diese zusammengewürfelte Gruppe kämpft schnell mit Streitigkeiten untereinander und auch diese geheime Bibliothek scheint mehr Geheimnisse zu haben als zu Anfang erwartet. 

 


Im mittlerweile dritten Teil wurden einige Geheimnisse gelüftet. Ein vereinbarter, misslungener Mord, Feindschaften und eine für ewig verschwunden geglaubte kehrt zurück. Mit dieser Rückkehr passiert allerdings viel mehr, als jeder erwartet hat. 

 

Auch wenn zwei vermeintliche Bösewichte keine Rolle mehr spielen, scheint die Welt einmal mehr denn je in Gefahr zu schweben. Nur wer wird sie retten? 

 

Diese Reihe lässt mich etwas ratlos zurück. Die Grundidee gefiel mir von Anfang an sehr gut, allein auf Grund der geheimen Bibliothek und die verschiedenen Charaktere, aber dann wurde es kompliziert. Ich glaube es sind die kompliziertesten Bücher, die ich je gelesen habe und definitiv nix für zwischendurch. 

 

Diese Geschichte verfügt über eine Komplexität und ein internes Labyrinth, welches seinesgleichen sucht. 

 

Trotz dieser Komplexität und des nicht gerade leichten Leseflusses wollte ich immer wissen, wie es weiter geht. Der letzte Teil hat die anderen noch einmal übertroffen und ich habe recht lange für das Lesen benötigt. 

 

In der ersten Hälfte war es wieder sehr langatmig und dann kam eine Überraschung nach der anderen und die Rollen wurden komplett neu verteilt. Es gab definitiv unerwartete Wendungen, aber irgendwie hat mich das Ende dann nicht so zufriedengestellt als Leser. 

 

Ich kann gar nicht genau sagen, woran es gelegen hat, aber diese Reihe wird definitiv als verwirrend in meinem Kopf bleiben. 

 

Mein Fazit wäre 2,5 Sterne von 5… 

Mathematisch aufgerundet wären es dann halt 3 von 5… 

 

Ich bin und bleibe verwirrt, aber anhand von anderen Rezensionen habe ich gesehen, dass es nicht nur mir so geht :-D 

 

Hier muss wirklich jeder Leser seine eigene Meinung bilden. 


Mein Fazit: 💜💜💜

Dienstag, 6. August 2024

Rezension - Spiegelstadt Band 2

 „Spiegelstadt 2 – Gefangen in Purpur und Schatten“ von Andreas Suchanek u. Christian Handel
ISBN: 978-3-426-44643-0 / Verlag: Knaur / Seitenanzahl: 320
 
Wenn die Wahrheit in der Vergangenheit liegt und nun alles ändert… 
 
Achtung Spoiler! 
Ich versuche nicht zu viel zu verraten, aber es handelt sich hier um Band 2 und wer Band 1 noch nicht gelesen hat, sollte aufpassen :-D 
 
Endlich kehren wir in die verschiedenen Varianten von Berlin zurück und erleben mit Max nun die Realität einer dritten Version Berlins. Hier ist alles noch sehr viel schlimmer, als Max erwartet hat. Diese Welt stirbt und wenn man nicht aufpasst, könnte er der nächste sein. Er macht sich sorgen um Lenyo und muss nun mit dem Wesen zusammenarbeiten, welches seine beste Freundin förmlich geschluckt hat. 
 

Währenddessen wurde Lenyo gefangen genommen und der übrige Widerstand versucht ihn zu befreien. Allerdings finden beide Seiten immer mehr schreckliches heraus und es wird immer klarer, dass Tamyra dringend entmachtet werden muss. Welch Geheimnisse hinter Tamyra sich noch verbergen, ahnt nicht Mals Tamyra selbst… 
 
Während Max versucht aus der sterbenden Welt zu entkommen, versucht Lenyo irgendwie zu Max zu kommen und währenddessen ahnt das reale Berlin nichts von der Bedrohung. 
 
Es müssen neue Allianzen geschlossen werden und alle Wesen müssten mit machen, allerdings gestaltet sich dies schwieriger als man meinen mag. 
 
Sollte die dritte, Gefängnisversion von Berlin zerreißen, wird alles zerrissen werden. 
 
Der Wettlauf gegen die Zeit bekommt somit eine ganz neue Bedeutung und auch die Rollen von Max, Lenyo und Co. werden neu definiert. 
 
Ich habe mich so, so sehr auf die Fortsetzung von Spiegelstadt gefreut und habe es auch ziemlich schnell verschlungen. Andreas Suchanek und Christian Handel haben eine faszinierende Welt mit unglaublich vielfältigen Charakteren erschaffen, welche uns in ihre Welt einsaugt, wie die dritte Version von Berlin es mit Max getan hat. 
 
Es finden sich Schmerz, Zorn, Trauer und Hilflosigkeit in den Seiten wieder und wir leiden mit den Protagonisten oder freuen uns mit ihnen. Die Geheimnisse, die nach und nach enthüllt werden, sind definitiv überraschend und einiges kam unerwartet. 
 
Irgendwann war es dann wieder viel zu schnell vorbei… 
 
Diese Dilogie werde ich definitiv nicht so schnell vergessen und wird einen Ehrenplatz in meinem Regal erhalten. 
 
Lesen lohnt sich, bzw. ist ein MUSS! 
 
Mein Fazit: 5 von 5 möglichen 💜💜💜💜💜